Praxis für Psychotraumatherapie
Praxis für Psychotraumatherapie

Über mich

 

"Hinter uns und vor uns liegen Winzigkeiten, verglichen

mit dem, was in uns liegt."

 

                                            Ralph Waldo Emerson

 

Am 21. Mai 1974 wurde ich als erstes von drei Kindern meiner Eltern geboren. Meine Kindheit verbrachte ich in Marsberg im Sauerland, in Coesfeld bei Münster und in Straßburg im Elsass. Meine Kindheit war keineswegs unbeschwert. Schon früh kam ich mit unterschiedlichen Erscheinungsformen und Auswirkungen psychischer Traumatisierungen in Kontakt - bei mir selbst und bei Familienmitgliedern. Mit 28 begann ich meine erste Psychotherapie. Mittlerweile mache ich seit 17 Jahren Erfahrungen mit unterschiedlichsten Traumafolgestörungen und Therapiemethoden. Ich habe viele Therapieformen kennengelernt, effektive und weniger effektive, u.a. eine fünfjährigen Psychoanalyse, verschiedenen Körperpsychotherapien, Hypnose, Identitätsorientierte Psychotraumatherapie nach Prof. Franz Ruppert, Somatic Experiencing und Bindungsbasierte Psychotherapie.

Nach meinem Abitur 1994 habe ich an der Justus-Liebig-Universität Gießen und an der Humboldt-Universität Berlin Gymnasiallehramt (Germanistik und Geschichte) studiert. Schon früh fiel mir im Kontakt mit den Schülern auf, dass viele unter Orientierungs- und Identitätsschwierigkeiten litten und nach emotionaler Unterstützung suchten. Die reine Lehrstoff-Vermittlung empfand ich angesichts dieser Situation als unbefriedigend.

 

So beschloss ich einen anderen Weg einzuschlagen. Zunächst abs0lvierte ich die zweijährige Ausbildung zur Heilpraktikerin mit dem Abschluss der staatlichen Heil- und Therapie-Erlaubnis. Ich habe mich in vielen Therapiemethoden ausbilden lassen, u.a. Homöopathie, Akupunktur, Hypnose, doch sie alle griffen für mich zu kurz. Auf meinem Weg wurde mir der enge Zusammenhang zwischen unbewussten psychischen Mechanismen und körperlichen Symptomen (auch an mir selbst) immer bewusster. Körper und Psyche sind miteinander verbunden und sollten nicht getrennt voneinander betrachtet oder behandelt werden. Im Bereich der Psychotraumatherapie habe ich diesbezüglich die effektivsten Behandlungsformen gefunden. 2012 habe ich Prof. Franz Ruppert kennengelernt und bin mit ihm seitdem in einem wunderbaren Prozess der eigenen Ich-Entwicklung. Sitzungen mit Somatic Experiencing nach Dr. Peter Levine erlebe ich als sehr gute Ergänzung. In den vergangenen sechs Jahren habe ich mich zur Traumatherapeutin ausbilden lassen und biete beide Methoden auch meinen Klienten an.

 

Seit 2014 arbeite ich in eigener Praxis in Berlin. Durch kontinuierliche Fort- und Weiterbildungen (z.B. bei Prof. Franz Ruppert, Dr. Karl Heinz Brisch, Peter Levine, Michaela Huber u.a.) halte ich mich traumatherapeutisch auf dem neuesten Stand. Mindestens einmal monatlich reise ich zum Zweck der Selbsterfahrung, Fortbildung und/oder Supervision zu Prof. Franz Ruppert nach München. Im Februar 2019 habe ich die dreijährige Ausbildung in Somatic Experiencing nach Dr. Peter Levine beendet.

 

Seit 2016 gebe ich Seminare über Kindheitsprägungen und Hochsensibilität an der Paracelsus Schule Berlin. Ab 2020 biete ich die Weiterbildung in Identitätsorientierter Psychotraumatherapie nach Prof. Franz Ruppert in Berlin an. Ich stehe in regelmäßigem Austausch mit praktizierenden KollegInnen in ganz Deutschland und ich lerne täglich sehr viel von und mit meinen KlientInnen.

 

 

Traumatherapeutische Qualifikationen:

  • 2013 & 2019 Jahresfortbildung in Identitätsorientierter Psychotraumatheorie & -therapie (IoPT) / Anliegenmethode bei Prof. Franz Ruppert in München
  • seit 2013 regelmäßige Teilnahme (4-5 mal pro Jahr) an Weiterbildungs- und Supervisionsseminaren bei Prof. Franz Ruppert
  • 1 mal monatlich feste Therapiegruppe zur Selbstentwicklung bei Prof. Franz Ruppert in München
  • 2018 Teilnahme mit eigenem Workshop am internationalen Kongress 'Mein Körper, mein Trauma, mein Ich'
  • 2016-2019 Ausbildung in Somatic Experiencing nach Dr. Peter A. Levine bei Anne Janzen & Heike Gattnar (beim BAPt e.V.)
  • 2018 Seminar 'Arbeit mit Täterintrojekten und Komplextraumata' bei Michaela Huber
  • 2019 Seminar 'Transgenerationale Traumatisierung' bei Michaela Huber
  • 2016-2017 Fortbildung in Bindungsbasierter Psychotherapie (B.B.T.) bei Dr. Karl Heinz Brisch / Klinikum München
  • 2017 & 2018 Teilnahme an den Workshops 'Zurück in mein Ich' & 'Wer bin Ich?' bei Vivian Broughton
  • 2018 Teilnahme an der 2. europäischen Somatic Experiencing Konferenz in Potsdam
  • 2018 Weiterbildung 'Mein Körper - mein Zuhause? Arbeit mit Körperschema und Körperschemastörungen' bei Elfriede Dinkel-Pfrommer
  • 2019 Weiterbildung 'Der Rote Faden - Behandlungsplanung bei der Prozessarbeit' bei Dr. Szilvia Meggyesy
  • 2019 Weiterbildung 'Experiencing Deeper Embodiment' bei Darell Sanchez
  • 2019 Weiterbildung 'Autoimmunerkrankungen' bei Dr. Peter A. Levine

 

Weitere Ausbildungen:

  • 2014 Hypnose- und Regressionstherapie bei Friedbert Becker
  • 2010-2015 fünf Jahre Ausbildung in klassischer Homöopathie bei Matthias Richter
  • 2011-2012 zwei Jahre Akupunktur-Ausbildung bei Roland Beißel
  • 2011 Jahresausbildung Systemaufstellungen mit Einzelklienten bei Hedda Rühle
  • 2010-2012 zwei Jahre Vollzeitausbildung zur staatlich anerkannten Heilpraktikerin

 

 

Veröffentlichungen:

Wenn der Körper im Gestern lebt_Kongress 2018_Workshop
Traumatische Erinnerungen sind vor allem impliziter Natur. Sie leben in Form von Körperempfindungen, Emotionen und Verhaltensweisen in uns fort, auch wenn die traumatische Situation längst vorüber ist. Vor allem frühkindliche Traumata können zu lang anhaltenden Stresszuständen und einem dauerhaft erhöhten Erregungsniveau führen. Unser Organismus ist im damaligen Traumaerleben steckengeblieben. „Die Zeit heilt alle Wunden“ gilt nicht für Trauma. Dissoziierte traumatische Erfahrungen sind statisch und werden nicht anhand neuer Lebensumstände aktualisiert. So besteht die Vergangenheit in der Gegenwart fort und hindert uns daran, im Hier und Jetzt zu leben.
Workshop_Wenn der Körper im Gestern lebt[...]
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Das Erbe in der Seele_Forum Gesundheit_Artikel_2018
Insbesondere die Erfahrungen unserer frühen Kindheit haben Auswirkungen auf unsere Gehirnentwicklung und auf die Synapsenbildung unserer Nervenzell-Netzwerke. Wissenschaftler vermuten, dass Erfahrungen Gene dauerhaft ein- oder ausschalten können. Insbesondere frühe Bindungs- und Beziehungserfahrungen sind ausschlaggebend dafür, ob und wie Gene an- oder abgeschaltet werden. Nur ein geringer Anteil unseres Verhaltens basiert auf bewussten Entscheidungen; ein Großteil wird von unserem Unterbewusstsein bestimmt. Deshalb lohnt es sich, unsere frühe Lebensgeschichte und verdrängte Erfahrungen zu ergründen, um blockierende Muster und unbewusst wirkende Erinnerungen zu erkennen und verändern zu können.
Das Erbe in der Seele_Artikel_Forum Gesu[...]
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